📅 Buchung: Timing ist alles

Wir haben Mitte September die Fähre für Ende Dezember (Hinfahrt) und Ende Januar (Rückfahrt) gebucht. Wichtig zu wissen: Die Australier lieben Tasmanien für ihren Sommerurlaub. Fährverbindungen sind bis zu einem Jahr im Voraus buchbar und gerade in den Schulferien extrem begehrt.

Hätten wir ein Fahrzeug über der „magischen Marke“ von 2,10 m Höhe gehabt, wäre zu unserem Buchungszeitpunkt bereits alles ausgebucht gewesen. Mit unserem Toyota LandCruiser und dem Cub Drifter Camper-Trailer blieben wir zum Glück darunter und hatten noch eine gute Auswahl an Verbindungen.

📏 Fahrzeugabmessungen: Genauigkeit zahlt sich aus

Bei der Buchung ist Präzision gefragt. Man zahlt pro laufendem Meter, und beim Check-in wird die Länge tatsächlich anhand von Markierungen am Boden kontrolliert. Auch bei der Höhe solltet ihr ehrlich sein, damit es beim Verladen keine Probleme gibt.

🍎 Biosecurity: Obst, Gemüse & Honig

Tasmanien achtet penibel auf sein Ökosystem, daher gibt es strikte Regeln:

  • Hinfahrt (nach Tasmanien): Hier herrscht ein strenges Verbot für frisches Obst, Gemüse und Honig. Die Kontrollen am Hafen in Geelong dienen dazu, Schädlinge und Krankheiten von der Insel fernzuhalten.
  • Rückfahrt (nach Victoria): Bei der Ausfuhr von Tasmanien Richtung Festland sind die Regeln etwas lockerer. Wie uns eine tasmanische Imkerin verriet, ist die Mitnahme von Honig nach Victoria kein Problem – sie versorgt so regelmäßig ihre Verwandtschaft in Melbourne. Frisches Obst und Gemüse sollten dennoch vorher aufgebraucht werden, um bei den Kontrollen in Devonport auf der sicheren Seite zu sein.

🚗 Boarding & das Starlink-Dilemma

Nach dem Check-in und Security-Check wartet man in zugewiesenen Buchten. In Geelong gibt es ein Café und einen Spielbereich, falls es mal länger dauert.

Pro-Tipp zur Fahrzeughöhe: Auf der Fähre gibt es unterschiedliche Parkbereiche. Auf der Hinfahrt standen wir unter einer Rampe – dort war massig Platz nach oben. Auf der Rückfahrt standen wir jedoch direkt auf einer dieser Rampen. Hier war die Decke extrem niedrig. Ich hatte überlegt, das Starlink auf dem Dachträger zu lassen, mich aber dagegen entschieden. Zum Glück! Es wäre auf der Rampe definitiv beschädigt worden. Fazit: Haltet die 2,10 m unbedingt ein und reizt sie nicht durch Aufbauten aus!

🌙 Night Sailing: Schlafend ans Ziel

Wir haben uns bewusst für die Nachtfahrten ab 22:00 Uhr entschieden. So verschläft man die zehn Stunden Überfahrt einfach.

  • Hinfahrt: Stolzer Wellengang, aber die Kinder haben zum Glück durchgeschlafen.
  • Rückfahrt: Wir hatten eine Außenkabine (Porthole). Die Stockbetten waren hier gegenüberliegend angeordnet, was sich als sehr praktisch erwies.

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