Kroatien war für uns vor allem ein Transitland auf dem Weg zu unserem ersten großen Meilenstein: Albanien.
Hier findet ihr eine kleine Übersicht zu unseren Stopps und Übernachtungsplätzen entlang der Küste.
Istrien
Umag in Istrien war unser allererster Halt auf dem Weg in den Süden. Endlich wieder am Meer! In der „Toskana Kroatiens“ haben wir erst einmal zwei Tage Dauerregen ausgesessen, bevor es bei den ersten Sonnenstrahlen endlich ab aufs SUP ging.
Camp: Vier Nächte auf dem Campingplatz Camping Finida (25 Euro / Nacht ohne Strom).



Rovinj
Die romantische Stadt Rovinj mit ihren verwinkelten kleinen Gassen, der malerischen Altstadt und der markanten Kirche auf dem Hügel hat uns wirklich gut gefallen. Am Marktplatz unterhalb der Kirche haben wir uns direkt mit frischen Oliven und hausgemachter Feigenmarmelade für die Weiterreise eingedeckt.
Camp: 10 Euro für eine Nacht auf dem Wohnmobilstellplatz in Zone 5 direkt neben dem Kaufland. Von dort aus läuft man ca. 30 Minuten zu Fuß in die Altstadt.





Kuterevo: Kroatisches Hinterland
Hier haben wir das erste Mal die Heizung angeworfen, denn in den Bergen war es – vor allem nachts – bereits ziemlich kalt mit Temperaturen unter 10 Grad im September.
Camp: Gasthaus Butina, wo wir nach einem üppigem Abendessen mit viel Schnaps kostenlos für eine Nacht stehen durften.



Šibenik: Tisno
Im kleinen Örtchen Tisno, wo sich gefühlt halb Österreich versammelt, haben wir sechs Tage direkt am Meer verbracht. Nach der Schließung mehrerer großer Campingplätze und dank der Nachsaison zeigte sich der kleine Ort wunderbar friedlich und entspannt.
Glück im Unglück hatten wir, als ausgerechnet hier die Wasserpumpe unserer kleinen Italienerin den Geist aufgab. Auf die Ersatzteillieferung aus Split per GLS mussten wir nur zwei Tage warten.
Camp: Mini Camp Uno für 25 Euro / Nacht ohne Strom, mit Meerblick. Unser Favorit in Kroatien!


Dank Meerblick aber erträglich 😄


Faszinierend, so eine Klappbrücke

Dubrovnik Umland
Die Fahrt an der Küstenstraße entlang, vorbei an größeren und kleineren Orten, ermöglichte uns immer wieder eine Mittagspause an einer kleinen Bucht. Hier konnten die Kinder plantschen und schnorcheln, auch wenn das Wasser schon kühl wurde. Dank Neopren Shortys ließ es sich trotzdem gut aushalten.


Dubrovnik
Einen Tag hatten wir der Perle der Adria gewidmet. Morgens ging es per Bus vom Camp in die Altstadt. Wir waren wie immer zu Fuß unterwegs. Trotz Nachsaison war extrem viel los, trotzdem haben wir auch mitten in der Stadt eine kleine Badebucht gefunden.





Camps: Gartencamp bei den Baćina Seen (35 Euro ohne Strom), Camp Pod Maslinom mit tollem Meerblick vor den Toren Dubrovniks (ca 35 Euro ohne Strom).
Fazit
Kroatien ist und bleibt für uns lediglich ein Transitland. Länger Urlaub machen würden wir hier nicht. Nicht weil es nicht schön wäre, sondern einfach, weil wir uns hier nicht besonders willkommen gefühlt haben. Als Camper soll man in diesem Land am besten von einem zum nächsten Campingplatz reisen. Möchte man außerhalb mal wo stehen, stößt man schnell auf Grenzen bzw Verbotsschilder für Wohnmobile, Anhänger oder Zelt. Auch war die Mentalität der Menschen für uns teils befremdlich. Wir haben die Bevölkerung hier als ziemlich egoistisch und mürrisch erlebt. Das trifft vor allem auf die Leute an der Küste zu, die den Massentourismus vermutlich satt haben. Im Hinterland haben wir weit mehr Gastfreundschaft erleben dürfen.
Wer seinen Urlaub gern auf dem Campingplatz verbringt, kann dort als Familie locker bis zu 100 Euro pro Nacht ausgeben und sich Dank Lidl, Kaufland und Co ganz wie Zuhause fühlen.
